Der Toyota Land Cruiser - Safari Camper

„SUV-Vorstellung“

Nachfolgend beschreibe ich in Wort und Bild, den Safari Camper von Savanna, auf Basis des Toyota Land Cruiser V8 Double Cab. Es gibt dieses Fahrzeug in weiß und in braun. Da ich beide schon hatte, werde ich die Bilder entsprechend mischen. Dieses ist Fahrzeug ist ideal für 1-2 Personen.

Technische Daten
Motor: 4,5 Liter Hubraum mit 202 PS
Treibstoff: Diesel in einem großen 200 Liter Tank (hier muss nicht umgepumpt werden)
Antrieb: Aktuell nur geschaltet, Automatik gibt es derzeit in Afrika nicht

Weitere wichtige Ausstattungsmerkmale:
– Radio mit USB-Anschluss für SmartPhones, MP3-Spieler oder iPods
– Navigationssystem ist meistens mit im Radio verbaut
– Elektrische Fensterheber, aber leider kein Schiebedach ;-(
– Klimaanlage ist sehr gut einzustellen
– Wassertank mit einem Volumen von 55 Litern

Weitere Details bitte der Informationsseite von Savanna entnehmen.

Hier nun noch Dinge, die gar nicht oder nicht so ausführlich, auf der Savanna-Seite gezeigt oder erklärt werden.

 

Ein Blick auf das Radio zeigt auf der linken Seite den Media-Knopf, darüber sind die Radiosender und das an den USB-Port angeschlossene Gerät anzuwählen. Rechts ganz unten der Navi-Knopf. Das zweite Bild entstand wohl bei etwas zu viel Sonne, zeigt aber dennoch die Navi-Funktion. Oberhalb vom Radio erkennen wir eine Außentemperaturanzeige. Hier ist natürlich auch eine Uhr, diese allerdings nur in 12-Stundenform.

Der Schlafplatz im hochgestellten Dach. Liegefläche ca. 1,30 m * 2,10 m. Rechts und links am Himmel befinden sich kleine, aber ausreichende Leseleuchten.

  

Blicke von innen nach außen und so kann es innen aussehen, wenn es einigermaßen bequem eingerichtet ist.

  

Kommen wir zum Aufbau. Zunächst ein Blick auf die vielen Taschen in der Tür des Aufbaus. Der Blick ins Innere zeigt rechts die Treppe, um nach oben zu kommen. Im hinteren Bereich sind 2 riesige und tiefe Staufächer. Ganz unten ist der Wassertank zu sehen.

  

Auf der linken Seiten hinter einer Plane, allerdings nicht ganz so tiefe, weitere Staufächer. Aber diese reichen für so viele Dinge des täglichen Lebens oder auch für Dinge, die man nicht so oft benötigt. Ganz unten ist hinter der Plane noch weiterer Stauraum, habe ich jetzt fototechnisch vergessen.

  

Stromversorgung:
Generell haben wir zwei Batterien an Bord. Diese werden in der Regel ganz normal beim Fahren geladen. Eine zusätzliche Speisung erfahren diese auch noch durch das Solarpanel auf dem Dach. Wenn das Fahrzeug abgestellt ist und ein Stromanschluss z.B. auf einer Campsite vorhanden ist, sollte dieser genutzt werden. Auf der in Fahrtrichtung rechten Seite befindet sich hinter einer Klappe die Strom-Verteilung. Hier haben wir normalerweise nichts zu suchen, aber da hier auch ein 220V-Wandler installiert ist, manchmal dann doch.

   

Staufächer:
Platz gibt es nach meiner Einschätzung genug an Bord. Die Möglichkeiten im Aufbau hatte ich schon beschrieben, nun folgen die Staufächer an den Seiten, zunächst in Fahrtrichtung rechts. Hinter Klappe 1 befindet sich die Strom-Verteilung, hier ist auch noch etwas Platz für weitere Kabel, etc. Hinter Klappe 2 ist normalerweise der ideale Platz für den erweiterten Kochbedarf, wie Töpfe, Pfannen und Besteck, etc. Ich verstaue hier in der Regel eine kleine Tasche mit dem typischen Tagesbedarf wie Teller, Messer, Gabel, Löffel und Becher, aber auch Öl, Nutella, Frosties, etc. für den schnellen und überschaubaren Zugriff. Hinter Klappe 3 befindet sich der restliche Küchenbedarf und auch die Doppel-Kochfeld. Hier zunächst jeweils ein Blick, wenn alles leergeräumt ist.

  

Und hier mit entsprechender Belegung und das letzte Foto, noch ein Blick auf das Besteck-Set.

     

Schauen wir uns an, was die linke Seite zu bieten hat.

Hinter Klappe 5 befindet der Gasboiler mit Duschschlauch, der Einfüllstutzen für den Wassertank, als auch Holzplatten für die Wagenheber. Zusätzlich hier auch noch das Grillrost. Hinter Klappe 6 befinden sich die Materialien für einen möglichen Reifenwechsel wie der 2. Wagenheber und Werkzeug, aber auch ein Überbrückungskabel und ein kleiner Feuerlöscher. Nachfolgend auch ein Beispiel für einen Anwendungsfall.

   

Um die Klappe 5 und den Reservereifen kann man einen Rahmen (siehe rote Pfeile) an Scharnieren erkennen. Dieser ist generell vorgesehen, wenn man duschen will und dies besser hinter einem Vorhang machen möchte, der auch auf dem Wagen vorrätig ist. Ich nutze diese Rahmen auch gerne zum Trocknen von Wäsche.

Und wo ist jetzt die Klappe 4? Die gibt es nicht wirklich, aber von der Reihenfolge her gesehen, wäre es der Aufbau, den ich ja vorher schon beschrieben hatte. Weiter geht es mit der Markise. Inzwischen eine wirklich sehr gelungene Entwicklung, konnte man von früheren Modellen nicht wirklich sagen. Diese ist in wenigen Minuten aufgebaut und auch wieder verstaut.

     

Was haben wir noch? Kleinigkeiten, aber nicht unwichtig rund um das Auto, bevor wir zum Innenraum kommen. Vorne am Auto die Seilwinde, mit der man sich oder andere aus misslichen Lagen befreien kann. In Fahrtrichtung rechts hinten am Auto der Wasserhahn für den Wassertank. Verriegelung anheben und nach rechts oder links drehen. Aber bitte beachten, es kommt immer nur kaltes Wasser 😉 Außer der Wassertank hat sich durch die Hitze aufgewärmt, dann kann es auch mal warm sein.

 

Zum Tank sei noch kurz erwähnt, der Schlüssel zum Öffnen ist der Zündschlüssel. Natürlich sollten wir auch die Gasflaschen hinten am Auto nicht vergessen. Diese sind direkt mit dem Kochfeld verbunden, einfach Flasche aufdrehen und los. Der Tisch befindet sich in Fahrtrichtung links, oberhalb der hinteren Tür. Splint vorsichtig entfernen und den Tisch einfach raus ziehen.

 

Das Innenleben:
Zuletzt schauen wir noch in den Wagen. Das Radio hatte ich schon ganz am Anfang erwähnt, aber da gibt es schon noch einiges mehr, was erwähnt werden könnte / sollte. Vorne ist genug Platz für gemütliches Fahren auf Fahrer- und auch Beifahrersitz.

  

Hinten wird es dann etwas enger. Ich habe dieses Fahrzeug noch nicht mit einer Rückbank gesehen, da der Kühlschrank schließlich irgendwo geschickterweise verbaut werden muss. Im Aufbau hat er nicht wirklich Platz, wäre aber bestimmt auch möglich. Hier ist der standardmäßige 40 Liter Kühlschrank in der 2. Reihe verbaut. Gegen Einwurf kleiner Münzen gibt es hier auch eine 90 Liter Variante. Ich bevorzuge die große Version, dieser hat 2 getrennt geregelte Kühlräume. Dadurch könnte eine Seite als Kühlfach, die andere als Gefrierfach genutzt werden.

 

Der große Kühlschrank nimmt natürlich viel mehr Platz in Anspruch als der kleine, aber dennoch passt noch einiges drum herum. Nachfolgende Bilder zeigen den fest installierten Kompressor, den anderen Wagenheber und das Wagenhebergestänge. Und dennoch ist hier mehr Platz für Tüten, Taschen und was auch immer noch unterzubringen ist.

  

Ich habe schon viele Fahrzeuge im südlichen Afrika bewegt, aber dieses ist für mich derzeit das perfekteste. OK, wenn es den hier noch als Automatik geben würde, dann bekäme er 100 von 100 Punkten, so muss ich etwas abziehen. Aber entgegen meiner Erwartung, wenn man auch in Deutschland täglich einen Automatik nutzt, kann man sich schnell auf die manuelle Schaltung umstellen und kommt in der Praxis auch sehr gut damit zurecht. Dieses Fahrzeug hat noch weitere Ausstattungsmerkmale wie Spaten und Campingstühle, die ich hier nicht unterschlagen möchte. Diese sind im Detail auf der Savanna-Seite nachzulesen.

Hier noch weitere Impressionen von dem Auto in der Praxis.